Am Ran­de des zu Kur­köln ge­hören­den Her­zog­tums West­falen ge­le­gen, war Men­den immer wie­der das Ziel krie­ge­risch­er An­griffe. Nach­dem 1344 die bis­he­rige Stadt­be­fes­ti­gung zer­stört wor­den war, ließ Erz­bischof Wal­ram von Köln die Stadt mit einer so­li­den Mau­er mit 10 Türmen und Stadt­toren um­geben. Der Teu­fels­turm oder „Duivels­turm“ ist ei­ner der Stadt­türme der Be­fes­ti­gungs­an­lage aus dem 14. Jahr­hun­dert. Mehr als 10.000 Stun­den Ei­gen­leis­tung ha­ben die Mit­glie­der der Men­dener Kar­ne­vals­ge­sell­schaft Korn­blumen­blau in die Res­tau­rie­rung des Teu­fels­tur­mes und des an­gren­zen­den Wohn­ge­bäu­des in­vers­tiert. Hier hat das Heim der West­fäli­schen Fast­nacht seit 1981 dank des be­son­de­ren En­ga­ge­ments des da­ma­ligen 1.Vor­sit­zen­den Man­fred Hamer sein Zu­hau­se ge­fun­den. Ge­tra­gen wird es von einer Stif­tung, der die Stadt Men­den (Sauer­land), der Bund West­fäli­scher Kar­ne­val und die Men­de­ner Kar­ne­vals­ge­sell­schaft Korn­blumen­blau an­ge­hören. Un­ter an­de­rem mit Mitteln der Stif­tung der Spar­kasse Men­den und der Nord­rhein-West­fa­len-Stif­tung wur­de die Ausstell­ung 2006 er­neu­ert.